Die ABFORM-BAR präsentiert:

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Beispiele von Gießformenerstellung


Individuelle Gießformen, Anfertigung von Abgüssen und Abdrücken aller Art. Körperabformungen, plastische Kopien in 3D, Kleinserien, Kleinstserien und Prototypen.



Sie brauchen ein individuelles Geschenk ?

Dann sind Sie hier richtig, denn all dieses fertigen wir gerne für Sie an.

Wir sind spezialisiert auf Abformungen, Abgüsse, Replikationen aller Art.

Wir machen Abformungen von Gegenständen, Objekten und lebenden Dingen wie Körperabformung, Gesichtsabguß, Gesichtsabdruck. Handabguß und Handabdruck.

(hier ansehen).

Dabei stellen wir Gießformen her und gießen auch die Teile aus den unterschiedlichsten Materialien wie Gips, Wachs, Kunststoff, "Bronze" , transparentem Kunststoff, Silikon, Beton etc..

Bei unseren Leuchtobjekten montieren wir auch das Endprodukt.

Testen sie uns - Fragen sie uns   mail an die abformbar

Hier ist alles Kunsthandwerk !

Ausgewählte Produkte kommen auch zum Verkauf.



Gießformen aus Silikon in Stützform aus Gips               Stuck - Putten


Fasnachtsmaske aus Hartschaum


Mäskle in Stuckgips und "Bronze"

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Erklärung folgender Begriffe finden Sie im Text weiter unten:
Gießmuster Prototypen Kleinserien Nullserie Modellbau Kerzengießform

Stuckgießform Silikon Gips Kaltmetallguß Imitationen Schlauchformen
Handschuhform Gipsform Abguß Abformung Körperabformung ...

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Was ist der Unterschied zum 3D Drucker ?

Der Vorteil hier ist der eher geringe Aufwand, um hier eine einzelne oder mehrere Kopien in einem fast beliebigen  Material zu erstellen aus einer Gießform, die viele weitere Kopien kostengünstig ermöglicht.

Der Vorteil der Digitalisierung ist die beliebige Skalierbarkeit (Vergrößerung /Verkleinerung) Die einzelnen 3D Drucke sind leider jedoch immer noch sehr teuer im Vergleich.

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Wie kommt eine Abformung zustande ?

Zuerst macht sich der Abformer ein Bild von der Situation. Er muß schon zu Beginn das Endresultat sehr gut im Auge haben, wofür eine gute Vorstellungskraft notwendig ist. In Abhängigkeit zum Gießmaterial ist zu berücksichtigen, ob die Gießform einteilig sein kann oder mehrteilig sein muß. auch muß entschieden werden, aus welchem Material das Negativ (Gießform) bestehen soll. Ideal ist es, wenn man eine Schlauchform verwenden kann, denn dann gibt es keine Gießnähte, oder Grat.

Die Oberfläche des Originals wird versiegelt und mit Trennmittel behandelt, damit es nach der Abdrucknahme genau so aussieht wie vorher und damit kein Abdruckmaterial haften bleibt. Für einen einmaligen Guß wird zumeist Alginat verwendet, das gleich Material das auch der Zahnarzt einsetzt. Alginat eignet sich zum Abformen von jeder Oberfläche (ausser zu rauhes oder saugfähiges Material), da es nicht anhaftet und wasserlöslich ist. Für Körperabformungen ist Alginat gesundheitlich völlig unbedenklich und auch nicht Allergien auslösend.

Silikon ist ebenfalls ein sehr gut geeignetes Abformmaterial. Bei glatten Oberflächen kann man meist sogar auf Trennmittel verzichten, da sich abgebundener Silikonkautschuk davon leicht abziehen läßt. Hier gibt es ganz unterschiedliche Qualitäten und auch spezielle Materialien, die zur Anwendung auf der Haut zugelassen sind. Aus Silikon entstehen hochwertige Negativformen mit einer langen Lebensdauer und einer sehr hohen Genauigkeit im Detail der abgeformten Oberfläche.

Man kann die abzuformenden Gegenstände oder Körperteile mit einem Gießkasten ummanteln und dann Abfommasse einfüllen. als Resultat erhält man eine Gießform als Block. Ist es nur ein Relief, kann man es direkt mit Gießmaterial ausgießen. eingebettete Gegenstände kann man befreien, indem man die Gießform aufschneidet, aber an einer Seite zusammenläßt. Dann fügen sich die Kanten um den Hohlraum beineahe nahtlos zusammen. Man kann auch von Anfang an eine zweiteilige Gießform erstellen, indem eine Hälfte des Gegenstandes eingebettet wird und nur über die freie Hälfte Alginat oder Silikon gegossen wird. Ist dieses fest, befreit man die andere Hälfte aus der Einbettmasse und gießt die zweite Hälfte ab.

Eine andere Methode besteht darin, die Abformmasse (Silikon oder Alginat) in einer dünnen Schicht auf das Original aufzutragen. Darüber muß dann eine Stützform aus Gipsbinden, Polyester GFK oder anderen Kunststoffen erstellt werden.

Somit hat man den ersten Schritt zu Abformung getan; ein Negativ bzw. eine Gießform wurde erstellt.

In diese Gießform kann man nun wieder in Abhängigkeit der Verträglichkeit die unterschiedlichsten Materialien giessen. Das Prinzip ist immer das gleiche: Das Material ist zum Giessen flüssig und erstarrt dan in der Form (im Negativ).
Dabei kommen unterschiedliche physikalische oder chemische Gesetze zu ihrer Wirkung.

Beispiele:

Gips wird in Wasser zu einer flüssigen Masse. Diese reagiert und es bilden sich Kristalle. der Gips wird unter Wärmeabgabe und Wasserabgabe hart.

Schokolade, Wachs, Plastillin, Gieß Seife werden am beten im Wasserbad erwärmt bis sie schmelzen und in einen gießbaren Aggregatzustand übergegangen sind. In die Form gegossen kühlt das Material ab, bis es wieder fest ist und entfomt werden kann.

Epoxidharz und andere Kunstharzsysteme bestehen aus zwei Komponenten, die in einem vorgegebenen Verhältnis gemischt werden. Die chemische Reaktion sorgt für eine Polimerisation der Moleküle zu einem festen Kunststoff. hierzu zählen auch Resin, Polyresin und Polyurethane.

Schaumstoff Hartschaum Weichschaum sind Systeme auf Polyurethanbasis, die wie die Kunstharze angewendet werden, aber zusätzlich bei der chemischen Reaktion aufschäumen.

Latex kann man nicht für Vollguß verwenden, da er nur in dünnen Schichten trocknet. Ausser man gießt Latexschaum, der dann aber im Ofen in der Form gebacken werden muß, um fest zu werden.

Je nach Materialkombination ist es wichtig, auch beim Gießen des Positivs ein Trennmittel in der Gießform zu verwenden.

Heraus kommt ein Positiv, die eigentliche Abformung oder plastische Kopie.